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Analsadistische Phase

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Analsadistische Phase. (2018). In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie. Abgerufen am 16.10.2018, von https://m.portal.hogrefe.com/dorsch/analsadistische-phase-1/


Aus dem Buch zitieren

Analsadistische Phase. (2014). In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der Psychologie (18. Aufl., S. 142). Bern: Verlag Hogrefe Verlag.
Vorsicht: Dieser Eintrag wurde seit der letzten Buchpublikation online aktualisiert.

Literatur

Quint, H. (2000). Analität, anale Phase. In W. Mertens & B. Waldvogel (Hrsg.), Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe (S. 60–62). Stuttgart: Kohlhammer.

Erikson, E. H. (1959). Identity and the life cycle. New York: Norton.

(= a. P.) [engl. anal-sadistic phase; lat. anus After, franz. sadisme nach dem frz. Schriftsteller Marquis de Sade (1740–1814)], [KLI], Bez. von Freud für die sich etwa über das zweite und dritte Lebensjahr erstreckende Phase der seelischen Entwicklung des Kindes, die geprägt wird durch die Tatsache der bes. erogenen Reizbarkeit der Afterregion und die dadurch bedingte Lustempfindung bei den Ausscheidungsvorgängen. Die a. P. schließt sich an die orale Phase an und wird durch die genitale Phase abgelöst. Durch die während der a. P. einsetzende Reinlichkeitserziehung wird die a. P. in eine frühe und in eine späte Phase eingeteilt. Die erste ist durch eine Lust an der Ausstoßung der eigenen Exkremente gekennzeichnet, die zweite durch die mit der Beherrschung der Ausscheidungsfunktionen gewonnene Möglichkeit der Zurückhaltung der Exkremente. Zunehmend wurde die triebtheoretische Sicht der Analität ergänzt durch die Darstellung der analen Phase als Kampf um die Autonomie durch Erikson (1959). Triebtheorie nach Freud.


Literatur

Quint, H. (2000). Analität, anale Phase. In W. Mertens & B. Waldvogel (Hrsg.), Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe (S. 60–62). Stuttgart: Kohlhammer.

Erikson, E. H. (1959). Identity and the life cycle. New York: Norton.